#workeverywhere – Mobiles Arbeiten :: Mein Notebook

Mini Blog-Serie von Kai Osthoff über das mobile Arbeiten.

Mit dieser kleinen Sammlung von Blog-Artikeln möchte ich offen legen, wie ich selbst meinen Arbeitsalltag an den verschiedensten Orten meistere. Dabei spielt es häufig keine Rolle ob ich mich in einem Café befinde oder im Flugzeug sitze. Welche Werkzeuge und noch viel wichtiger, welche eigenes „Organisationstalent“ man benötigt werde ich in den nächsten Artikeln mehr und mehr beschreiben.

Diese Blog-Serie wird nicht nur technische Werkzeuge wie beispielsweise mein Notebook (Lenovo X1 Yoga) zeigen und deren Einsatz beschreiben, sondern es wird auch um Dinge wie die Selbstorganisation mit Methoden wie „Getting Things Done“ von David Allen gehen.

Den Anfang macht aber definitiv mein „Arbeitspferd himself“. Das Lenovo X1 Yoga! Meine Notebooks müssen einiges mitmachen. Ich will mit dem Gerät eine „Always-On“ Funktion haben. Sprich nicht nur mit WLAN und dem Notebook bewaffnet nach einem Hotspot betteln müssen, sondern mit meiner SIM-Karte meines Mobilfunkbetreibers in meinem Notebook direkt nach dem aufklappen eine Internetverbindung haben.

Die Auswahlkriterien für mein Notebook im Detail sind:

  • leicht
    Ich muss das Gerät bei einer Geschäftsreise auch den ganzen Tag umher tragen können. Man wechselt häufig die Orte oder möchte die Pflicht mit dem Angenehmen verbinden und auch etwas von den Orten sehen an denen man sich befindet. Also trägt man sein Arbeitspferd häufig umher. Ein federleichtes Gerät punktet hier also direkt.
  • Display, 14″ und Helligkeit
    Eine prima Größe mit ordentlicher Auflösung, auch für komplexe Arbeiten geeignet. Als IT-Dienstleister ist es auch unterwegs hin und wieder notwendig Tickets, Tätigkeiten und Projekte zu planen. Ein übersichtlich und qualitativ hochwertiges Display ist hier nicht zu unterschätzen – man arbeitet an dem Gerät nicht nur eine Stunde, sondern häufig 10 oder mehr Stunden täglich.Die mögliche Helligkeit eines Displays ist nicht zu unterschätzen. Selbst im Schatten kann es im Sommer so hell sein, dass ein „billiges“ Display einfach nicht ausreichend Hell ist um die Inhalte ermüdungsfrei lesen zu können.
  • Mobilität
    Ein Mobilfunkmodul will ich verbaut wissen. LTE/4G oder UMTS/3G sind nahezu flächendeckend in D-A-CH verfügbar. WLAN-Hotspots hingegen sind immer wieder problematisch – erst mal einen finden, dann muss er funktionieren. Die Gäste-WLANs in Hotels sind häufig langsam oder unzuverlässig, auch das WLAN in einem ICE oder am Flughafen … ein Drama. Eine gute Alternative ist da wirklich immer die LTE-Verbindung mit einem ordentlichen Datenvolumen.Ich muss mein Notebook nur aufklappen und kann direkt loslegen. Mit Internet und ohne Internet. WLAN oder LTE eines von beidem ist immer verfügbar, wenn man nicht gerade über den Wolken schwebt. Selbst im Flugzeug ist es aber heute mit dem nötigen Kleingeld möglich eine WLAN-Verbindung zu bekommen.
  • Leistungsfähiges WLAN-Modul!
    Empfangs-/Sendequalität – nicht jedes Gerät hat hier die gleichen Leistungsdaten. In unserem IT-Helpdesk haben wir immer wieder Serviceanfragen bezüglich der WLAN-Abdeckung im eigenen Büro, häufig ist nicht die Infrastruktur der WLAN-Accesspoints das Problem, sondern die verbauten WLAN-Module in den Notebooks.Notebooks der „Consumer-Klasse“ sind zwar deutlich unter der 1.000 Euro Grenze zu bekommen, sind aber gleichzeitig häufig Opfer schlechter WLAN-Module.
  • Akkulaufzeit
    Die realen Akkulaufzeiten sollten bei 4 Stunden oder mehr liegen, egal ob ich mit WLAN oder UMTS/LTE arbeite. Ein Netzteil bedeutet zusätzliches Gewicht, also muss ein Reisenetzteil her, besonders klein und leider auch teuer.Nicht an jedem Ort hat man bequemen Zugriff auf eine Steckdose. Es ist einfach bequemer und schneller direkt auf Akku loslegen zu können.
  • beleuchtete Tastatur
    Auch in einer dunklen Umgebung möchte ich trotz 10-Finger-Schreibsystem auf der Tastatur etwas sehen können. Nicht alle Sonderzeichen sind direkt im Kopf gespeichert. Ein Blick auf die Tastatur hilft und macht das arbeiten in dunklen Umgebungen wirklich einfach. Das Abteil im Zug, das abgedunkelte Flugzeug und viele Orte mehr.
  • SSD – Solid State Disk
    Keine herkömmliche Festplatte, sondern grundsätzlich ein Gerät mit SSD. Diese Art von Festplatte ist robust gegenüber Erschütterungen und steckt somit einiges weg und ist gleichzeitig der Raketenantrieb. Aufklappen, arbeiten, zuklappen. Wartezeiten beim Start des Notebooks gehörten damit einfach der Vergangenheit an.
    Mobiles Arbeiten erfordert schnelle Reaktion – lohnt es sich bei 15 Minuten Zugfahrt das Notebook rauszuholen? Ja!Die Speicherkapazität sollte sinnvoll gewählt werden. SSDs sind nicht günstig, wenn ich aber auch unterwegs Dokumente bearbeiten möchte sollte der Speicher nicht zu klein bemessen sein. 512 GB tun es für mich. Es gibt aber auch gegen Aufpreis bereits Geräte mit SSDs mit einer Kapazität von 1 TB.
  • Robust!
    Die T-Serie eines Lenovo Geräts hat eine Drainage um die berühmte Kaffeetasse über der Tastatur abzuleiten. Das ist kein Witz, siehe hierzu auch https://youtu.be/d7cvi00OZDM?t=20s. So etwas macht den Unterschied. Wir wissen alle, dass ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee neben unseren Arbeitspferden steht. Ohne stehen wir den Tag nicht durch, mit gefährden wir das Leben unserer Werkzeuge. So ist es.
  • Tastatur
    Man sitzt eben nicht nur im Büro mit dem Notebook, man arbeitet auch unterwegs. Sitzt man nun in einer Besprechung oder einem Vortrag kann eine Tastatur mit lautem Tastenanschlag richtig unangenehm sein. Selbst fällt mir das immer dann auf, wenn ich selbst neben jemandem sitze, der noch eben schnell eine Mail verschickt und so richtig in die Tasten „klopft“. Klingt zwar wichtig, ist aber störend. Sind wir doch lieber ein bisschen unauffällig oder?
  • Dockingstation vs. Port-Replicatoren
    Unser Büro ist komplett mit Port-Replicatoren von Lenovo ausgestattet. Die Geräte verbinden sich über ein USB3-Kabel mit dem Notebook. Nachteil! Man muss noch zusätzlich das Stromkabel einstecken. Eine übliche Dockingstation verbindet das Gerät mit Bildschirmen und externen Tastaturen durch regelrechtes „andocken“. Kein Kabel muss gesteckt werden, das ist ein mega Vorteil.
    Allerdings sind diese Dockingstationen häufig auf die Notebook-Modelle zugeschnitten und teuer. Ein anderes Gerät kann an die Dockingstation nicht angeschlossen werden. Gute Port-Replicatoren bieten Zugriff auf Netzwerk, zwei Bildschirme und zusätzliche USB-Anschlüsse. Der Büroarbeitsplatz ist also immer schnell verbunden und jeder Mitarbeiter kann mit seinem Notebook an jedem Arbeitsplatz arbeiten. Unser Standardarbeitsplatz hat immer zwei Bildschirme, Tastatur und Maus, Headset für Softphones (anstatt feste Telefone).

All diese Punkte erfüllt mein aktuelles Notebook mühelos. Ich liebäugle schon lange mit dem Microsoft Surfacebook. Leider aber fehlen hier für mich essentielle Funktionen wie z.B. das LTE-Modul. Ich kann nur arbeiten, wenn ich mit meinem Smartphone einen Hotspot aufmache. Das wiederum kann problematisch im Ausland sein und sorgt immer wieder für Probleme wenn man gleichzeitig Telefonieren möchte und eine Datenverbindung benötigt.

Das Mittel der Wahl bleibt also das X1 Yoga.

Welche Software meine „Mobile Arbeit“ unterstützt beleuchte ich in den folgenden Artikeln etwas genauer. Ein kleinen Ausblick auf die Helfer die ich vorstellen möchte schon jetzt:

  • Microsoft Office (Outlook, Word, Powerpoint, Excel)
  • Evernote
  • Google Chrome
  • 1Password
  • Slack
  • Autotask Workplace
  • Todoist

 

Kai Osthoff – Gründer und Inhaber der Firma Osthoff innovations

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