5 Tipps für das sichere Arbeiten mit E-Mail

Die Zeiten zu denen man E-Mails am frühen Vormittag einfach bearbeiten konnte ohne dabei schweißgebadet zu sein sind vorbei!

Heute müssen wir unterscheiden zwischen E-Mails von Absendern die behaupteten sie wären Vodafone, sind es aber nicht und Vodafone. Oder aber zwischen E-Mails von Amazon und dem Amazon-Kundenservice der es nur auf die TANs unseres Bankkontos abgesehen hat.

Kurz: In unserem E-Mail Postfach tummeln sich unzählige Nachrichten die nach „Müll“ und vernünftigem Inhalt & Absender unterschieden werden wollen!

Was also tun?

1. Schickt Ihnen ein Konzern eine Rechnung bei dem Sie überhaupt nicht Kunde sind, dann sollte die erste Alarmglocke bei Ihnen angehen. Wenn Sie nun die E-Mail betrachten, sollten Sie auf weitere Dinge achten, die normalerweise nicht auftreten. Üblicherweise schickt beispielsweise die Telekom, Vodafone oder O2 keine Rechnung als Dateianhang. Schon gar nicht als .ZIP – Datei. Achten Sie unbedingt darauf ob eine vermeintliche Rechnung am Ende des Dateinamens ein „.zip“ aufweist. Das werden Sie von niemandem als Rechnung bekommen.

2. Ist Ihnen der Absender wirklich bekannt? Wenn als Absender in Ihrem E-Mail Programm „Deutsche Telekom <buchhaltung@tKom.as>“ lautet, kann das keine Nachricht der Telekom sein. Die Absender-Domain (der Teil nach dem @-Zeichen) stimmt einfach nicht. Achten Sie hierbei unbedingt auf die Feinheiten. So eine E-Mail können Sie natürlich bedenkenlos löschen!

3. Etwas menschliches! Alle! Wirklich alle dieser Nachrichten zielen auf unsere „Neugierde“ und unser grenzenloses Vertrauen in das Medium E-Mail ab. Der eine oder die andere ist hier mehr oder weniger anfällig. Zügeln Sie also Ihre Neugier und löschen Sie verdächtige E-Mails lieber.

4. Links in Nachrichten sind geschickte Mittel um Sie auf eine Internetseite von „dubiosen Gestalten“ zu locken. Ein Link in einer E-Mail könnte auf www.deutsche-post.de lauten, aber im Hintergrund auf derOsthoffWillIhrGanzesGeld.osthoff.net zeigen. Die dort angezeigte Internetseite sieht dann aus wie der Zugang den Sie sonst bei der Postbank zu Ihrem Konto verwenden. Geben Sie nun dort Ihre Daten wie üblich ein – hätten wir bereits die erste Hürde genommen und einen Teil Ihrer Zugangsdaten.
Folgen Sie einem Link in einer E-Mail also nicht durch den schnellen gedankenlosen „Mausklick“ – sondern betrachten die Nachricht als „Gesamtpaket“ und entscheiden erst dann ob Sie der Aufforderung folgen wollen.

5. Schreibt Ihnen Ihr Bekannter Frank Mustermann eine E-Mail und seine Schreibweise wundert Sie, dann auch noch ein Link mit dem Hinweis auf ein Bild von der Party letzter Nacht, … Sie wissen was wir Ihnen sagen wollen! Beim Lesen einer Nachricht ist es unbedingt ratsam die E-Mail selbst auf „Plausibilität“ zu prüfen. Kann das sein? Würde Frank wirklich so eine Nachricht schreiben? Der Absender einer E-Mail kann unglaublich einfach gefälscht werden.

Wenn Sie eine E-Mail geöffnet haben, die sich danach als „komisches Ding“ entpuppt, dann zögern Sie nicht und rufen (07144 70010-0) uns an! Wenn Sie auf der Suche nach einem zuverlässigen und ständig überwachtem Schutz Ihrer IT-Infrastruktur sind ebenfalls.

… und denken Sie daran, einen zuverlässigen Virenschutz und Spamschutz aus einer vertrauenswürdigen Quelle auf Ihrem Endgerät installiert zu haben.

 

Bildquellen:
Titelbild – Flickr User epSos.de, CC BY-SA 2.0
 

 

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